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rundbrief

dies ist mein erster e-mail rundbrief...ich bin sicher ich hab einige sachen aus dem blog wiederholt, abe rich kopier ihn trotzdem mal rein!

 

Liebe Freunde, Bekannte, Familie und alle anderen,

 

 

ich bin nun genau drei Wochen am anderen Ende der Welt, genauer in Australien an der Gold Coast. Und ich denke es gibt schon so viel zu erzählen, dass ich meinen ersten Rundbrief an euch schicken kann und ich hoffe ich kann euch einen kleinen Einblick geben, wie meine ersten Tage und Wochen verlaufen sind und was sich so ereignet hat.

 

 

Ich fang mal ganz am Anfang an…Meine Reise. Die Meisten von euch können sich meine Aufregung vor dem Flug vorstellen – zu wissen, dass man auf einmal auf sich allein gestellt ist, und noch viel schlimmer in 2 Tagen am anderen Ende Welt sein wird, wo man niemanden kennt – noch nicht mal die Familie in der man ein ganzes Jahr leben wird. Vor allen Dingen der Abschied von Familie und Freunde fällt sehr, sehr schwer. Du umarmst sie und denkst: Jetzt sehe ich sie für ein Jahr nicht mehr. Eigentlich konnte ich das bis vor ein paar Tagen immer noch nicht so recht begreifen.

Der Flug/die Flüge waren an sich nicht weiter spannend –hab viel geschlafen…;-) Auch das Umsteigen in Singapur war problemlos (hab‘s mir schlimmer vorgestellt). Am Flughafen in Brisbane kam mir beim Verlassen des Flugzeuges dann diese feuchte Wärme ins Gesicht – einfach wundervoll ;-) Corinne van Put – International Coordinator a PBC – hat mich am Flughafen abgeholt und zu meiner Gastfamilie gefahren. Ich war ziemlich nervös als ich vor dem Haus stand, in dem ich für ein Jahr leben sollte! Meine Gastmutter und meine Gastschwester haben mich freundlich begrüßt und ich hab mich gleich wohlgefühlt… Sie haben mir mein Zimmer und das Haus gezeigt und dann bin ich auch schon schnell unter die Dusche gesprungen ;-) Mein Zimmer ist echt schön – ich füg ein Bild an. Später hab ich auch noch meinen Gastvater und –Bruder kennengelernt. Mein Gastvater ist echt gut drauf und sehr lustig. Mein Gastbruder (25) ist nicht sehr viel zu Hause und wenn er mal da ist dann ist er in seinem Zimmer und hört laut Musik. Momentan liegt er für 8 Wochen im Bett, weil er am Knie operiert wurde. Der Haushalt wir von Michele – meiner Gastmutter - perfekt organisiert.  Mittwochs wird Bettwäsche und Handtuch gewechselt. Und Wäsche wird mittwochs und samstags gewaschen. Auch samstags wird geputzt und gestaubsaugt. Dinner wird jeden Abend um 6pm gegessen. Mittags wird nur ein Lunch gegessen – von mir in der Schule eingenommen ;-) ich bin im großen Ganzen sehr zufrieden und fühl mich wohl! Ein paar andere Internationals haben schon die Familie gewechselt und waren total unzufrieden…Ich kann wirklich happy sein, dass meine Familie total in Ordnung ist! So – nun zur Schule! Am 27.01 hatten die Internationals ihren ersten „Schultag“  - die richtige Schule hat am Mittwoch angefangen. Wir hatten einen Orientation-Day an dem wir größten teils in einem großen Raum saßen und vorne stand jemand der uns was erzählt hat – also eher langweilig. Es waren dort die Schulkrankenschwester, Schulspsychologin (!), Direktor, Troublemanager und Fächerwechsler. Der spannendere Part dieses Tages war das BBQ mit den Schoolcaptains und das Kennenlernen untereinander. Es sind um die 20 Deutschen und um die 20 Brasilianer da. Leider muss ich feststellen, dass die deutschen und Brasilianer sich nicht unters Volk mischen – die sitzen immer noch als eine Gruppe unter einem Baum. Ich versuche auch mit den Australier zu reden (dazu später mehr). Eigentlich finde ich es nicht so toll, dass so viele Deutsche /Brasilianer hier sind – denn ich bin ja gekommen um Englisch zu lernen. Die Schule hat eine tolle Fächerwahl! Von Fashiondesign über Hospitality zu Technology und Marine Science. Die Schule ist außerdem sehr sportorientiert. Du kannst eine Sportart als Sport excellense fach wählen, es muss ein Sport sein in dem du richtig gut bist. Und selbst hier gibt es eine riesen Auswahl – Rugby League, Football, Soccer, Swimming, Volleyball, Tennis, Dance etc. Deine einzigen Pflichtfächer sind Mathe und englisch und selbst hier kannst du deine Schwierigkeit stufe auswählen. Das ganze System ist so ähnlich wie bei uns in der Oberstufe – du hast Kurse. Und nur selten hast du die selben Leute in deinem Kurs. Denn diese Schule hat um die 2000 Schüler! Der Unterricht an sich ist ziemlich locker und einfach.  In Mathe beispielsweise hab ich all den Stoff schon gehabt – und hier bin ich 10. Klasse! Meine fächer sind folgende: Art, Marine Science, Dance (nicht Sport excellence – sondern normal ;-)) und Business. Die ersten Tage in der Schule waren etwas schwer, man muss sich erst mal an alles gewöhnen und Leute kennenlernen. Die Schule ist einfach riesig und hat um die 20 Gebäude, die etwas kleiner sind. Jetzt find ich mich einigermaßen zu recht aber am Anfang bin ich immer mit der Schoolmap in der Hand durch die Gegend geirrt ;-)Wie schon gesagt bleiben die anderen eher unter sich. Aber ich hab schon einige australian guys kennenglernt. Bei einer von denen war ich schon zu Hause, Rosie. Sie hat einen Pool und wir waren am Strand – es ist übrigens einfach toll am Strand zu leben, und hingehen zu können wann immer du willst. Ewiger Urlaub!! Da meine Familie nicht wirklich viel unternimmt – sie sitzen die meiste zeit des Tages vor dem Fernseher, haben die Familien von den australischen Mädchen vor, mit mir viel zu unternehmen – übernächstes Wochenende geht’s ab in den Regenwald!

Heute morgen vor der Schule (Schule beginnt hier erst um 9 Uhr!) hatte ich einen surf Survival Kurs. Den hab ich jetzt 8 Wochen lang zweimal die Woche. Wir lernen was am Strand passiert wenn Gefahr ist, Vorfahrtsregeln beim Surfen ;-) und wie man jemanden retten. Am wichtigsten aber: Surfen! Das kommt aber etwas später. Erst mal hab ich mich heute morgen verfahren bzw. bin am falschen Strand gelandet (war aber nicht die einzige!). Ich bin immer und überall mit dem Bike unterwegs (manchmal wirklich zu heiß zum Fahrrad fahren!). Also mussten wir erst mal zum anderen Strand finden und dann ging auch schon mit etwas Verspätung ;-) los. Der Kurs fand in einer Art Bucht statt, die keine wellen hat – für Anfänger ;-) Wir mussten zweimal erst mal die Bucht schwimmend überqueren. Das war eigentlich ganz ok – bis zu dem Zeitpunkt nach der <schule als ich erfuhr, dass diese bucht voll mit Haien ist, weil die dort nisten. Beim nächsten Mal wird es also nicht mehr so ok sein :S Ich hab echt voll Angst vor den Haien!! Und das Gefühl wenn du so über das tiefe Wasser schwimmst und du siehst gar nichts unter dir ist auch schon komisch wenn du noch nicht wusstest, dass da untern unzähliger Haie sind!!! Nach dem Schwimmen mussten wir nochmal hin und zurück – diesmal paddelnd auf dem Surf-Board. Die folgende Aktivität war das retten eines Partners und befreien von Würgegriffen – dank DLRG alles easy. Wie gesagt – es war eigentlich cool – aber jetzt weiß ich dass dort Haie sind und weiß nicht wie ich das nächste Mal da rüber schwimmen werde! Schon ein mulmiges Gefühl…So – ich hoffe das reicht für die ersten paar Tage und schreibe in ein paar Tagen noch mal einen Rundbrief! Ich glaube ich werde öfter einen schicken aber dafür kürzere…

 

Na dann

 

Vermiss euch alle soooooooo sehr

 

Eure

Luiza

 

10.2.09 11:22

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